Das Institut für Sozialtherapie Egliswil verfügt über 20 Plätze verteilt auf fünf Wohngruppen. Es hat insgesamt 16 Einzel- und 2 Doppelzimmer. Dazu gibt es verschiedene Arbeitsbereiche, Kreativ- und Freizeiträume, Sauna, Garten, Volleyballfeld etc. Die Lage ist ländlich in unmittelbarer Nähe zum Hallwilersee. Mit dem öffentlichen Bus sind wir sehr gut erreichbar (15 Min. vom Bahnhof Lenzburg).
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Die WohngruppenAlle Klienten und Klientinnen leben in einer Wohngruppe von jeweils 4 bis 5 Personen. Männer und Frauen leben in jeweils separaten Wohnungen. Auf den Wohngruppen wird der Haushalt gemeinsam geführt. Ein wichtiges Lernziel liegt hier im Kennenlernen und Anwenden einer geregelten Haushaltsführung. Diese umfasst neben dem Umgang mit Geld auch ausgewogene Ernährung, Kochen, Putzen, Textilpflege, Hygiene usw. Jeder Bewohner und jede Bewohnerin erhält einen bestimmten Geldbetrag zur Verwaltung und Buchführung. Mit diesem Geld werden die persönlichen Alltagsausgaben (Essen, Körperpflege, Getränke, Freizeitgestaltung usw.) bestritten. Einzel- und GruppenpsychotherapieDas psychotherapeutische Angebot umfasst Einzel- und Gruppentherapie und ist lösungs- und ressourcenorientiert. Bei Bedarf werden auch Paar- und Familiengespräche durchgeführt. Durch die verschiedenen psychotherapeutischen Angebote soll dem Einzelnen ermöglicht werden, die Wechselwirkungen zwischen seinen lebensgeschichtlichen Erfahrungen und seiner aktuellen Situation zu ergründen und zu verstehen. Durch diesen Lernprozess wird es möglich, untaug-liche oder selbstzerstörerische Verhaltensmuster abzulegen und neue, der jeweiligen Lebenssituation entsprechende Verhaltensweisen zu entwickeln und im Alltag umzusetzen. Die Psychotherapie kann bei einem Mann oder einer Frau durchgeführt werden. Je nach Situation und Bedarf werden in Zusammenarbeit mit dem externen Psychiater auch medikamentös gestützte Therapien durchgeführt. Geschlechtsspezifische AngeboteIn den unterschiedlichen Phasen des Therapieprogramms werden regelmässig nach Geschlechtern getrennte Gruppen angeboten. Dabei soll das jeweilige Rollenverhalten zusammen mit andern Frauen respektive Männern angeschaut, reflektiert und auch modifiziert werden können. Erwartungen, Wünsche und Bedürfnisse an das andere, aber auch an das eigene Geschlecht werden in diesem Prozess klarer und können so in gegenwärtigen und zukünftigen Freund- und Partnerschaften konstruktiver umgesetzt werden. ArbeitEin wichtiger Bestandteil des stationären Programms ist die Arbeit an einem der
Arbeitsplätze des Instituts. Die Arbeitsplätze sind so gestaltet, dass sie eine
möglichst realitätsnahe Arbeitssituation darstellen, wo das Erbringen einer Leistung als
etwas sinnvolles und befriedigendes erlebt werden kann.
ComputerDa der Umgang mit Computern immer wichtiger wird, stehen zur freien Benützung Computer zur
Verfügung.
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Bewegung und SportRegelmässige sportliche Betätigung erachten wir als äusserst wichtig, um die
körperliche Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Das Angebot reicht von täglichen
Spaziergängen bis zu Wander- und Badewochen im Tessin. Im Winter führen wir
bei jeweils eine Ski und Snowboardlager durch. Neben den internen Sportmöglichkeiten können
auch die umliegenden Sportvereine oder das ganz in der Nähe liegende Hallenbad sowie im Sommer
der Hallwilersee besucht werden. Bereits mehrmals haben wir im Sommer auch Tauchkurse im Lago
Maggiore durchgeführt. Unter der Anleitung von erfahrenen Tauchlehrern kann man sich bei
Interesse und bei physischer Gesundheit unter Wasser begeben und sich eine neue Erlebniswelt
erschliessen.
FreizeitgestaltungWir erachten eine aktive Freizeitgestaltung als etwas sehr wichtiges.
Ausser HauseNeben der Gestaltung der Freizeit im Haus ist es uns ein grosses Anliegen, den Bewohnern sobald als möglich eine aktive Freizeitgestaltung ausserhalb unseres Hauses zu ermöglichen. Dies beinhaltet zum Beispiel den Besuch eines Sport- oder Kulturclubs, die Teilnahme an Bildungs- oder Kreativkursen an einer Volkshoch- oder Klubschule etc. Die Freizeitgestaltung ausser Hause soll auch das Kennenlernen von neuen Leuten, die nicht aus der Drogenszene kommen, ermöglichen. Kontakte nach AussenGrundsätzlich unterstützen wir alle positiven Kontakt- und
Beziehungsmöglichkeiten, die ein Klient oder eine Klientin ausserhalb unserer Einrichtung zur
Verfügung hat. Dies schliesst Familienmitglieder, eigene Kinder, Lebenspartner,
Freunde/Freundinnen und/oder Berufskollegen mit ein. Eigene Kinder können Wochenenden im Haus
verbringen, es stehen Besuchszimmer zur Verfügung. Die Familie wird nach Möglichkeit und
nach Wunsch zu Gesprächen eingeladen. Ein Ziel dieser Gespräche ist, den
Familienmitgliedern bei der Verarbeitung und Lösung vergangener oder gegenwärtiger
Schwierigkeiten und Konflikte behilflich zu sein und so zu einem positiven zukünftigen Umgang
miteinander zu finden. Ein anderes Ziel ist, die Gestaltung einer guten Ablösung der Klienten
von der Familie, damit sie zu einer eigenständigen Lebensperspektive finden können.
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