Die Therapiedauer richtet sich nach den individuellen Voraussetzungen und dem persönlichen Therapieverlauf des jeweiligen Klienten. Für den stationären Teil muss erfahrungsgemäss mit einer Dauer von neun bis vierzehn Monaten gerechnet werden. Die daran folgende Nachbetreuung dauert in der Regel zwischen sechs und zwölf Monaten. Ein kürzerer Therapieverlauf ist unter gewissen Voraussetzungen (z.B. ausgewiesene, längere Therapieerfahrung, eine klare berufliche und soziale Perspektive, ein gutes soziales Netz, psychische Stabilität etc.) möglich. Über die Therapiedauer wird gemeinsam (Klient, Team, Kostenträger und zuweisende Stellen) nachgedacht und entschieden.
Die Therapie gliedert sich in drei Phasen: die Stabilisierungs- und Abklärungsphase, die Neuorientierungs- und Trainingsphase und die Aussenorientierungsphase. Es finden regelmässige Standortgespräche statt, an denen die Bezugspersonen und der Klient/die Klientin den Therapieverlauf auswerten und die nächsten Schritte besprechen.
Je mehr Eigenverantwortung jemand für sein Leben übernehmen kann, desto selbständiger gestaltet er oder sie den Alltag. Selbständigkeit bedeutet aber nicht nur Freiheit und Unabhängigkeit, sondern eben auch das zuverlässige Wahrnehmen von Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten (z.B. einer Arbeit oder einer Ausbildung nachgehen, soziale Kontakte pflegen etc.).
Im Anschluss an die stationäre Therapie ist es wichtig, eine geregelte Nachbetreuung zu absolvieren. Diese kann in einer unserer Einrichtungen in Brugg oder Windisch (siehe Integrationsbereich) oder auch an einem anderen Ort erfolgen.