Das Betreute Wohnen Windisch und Brugg der Stiftung für Sozialtherapie ist ein teilstationäres Angebot im Anschluss an eine stationäre Therapie oder an eine Entzugsbehandlung. Voraussetzung für den Aufenthalt ist in der Regel eine abgeschlossene stationäre Therapie und die Bereitschaft, sich auf einen abstinenzorientierten Therapieprozess einzulassen. Unser Angebot kann auch genutzt werden, wenn seit der letzten Therapie einige Zeit vergangen und eine Stabilisierung der aktuellen Lebensumstände im Alltag notwendig ist.
Wir sehen im Angebot des Betreuten Wohnens einen wichtigen Schritt in Richtung eigenständiges Leben. Für den Eintritt ist eine externe Tagesstruktur Bedingung, da intern kein Tagesprogramm besteht. Die Klientinnen und Klienten gehen tagsüber ihren individuellen Tätigkeiten nach und die Betreuung richtet sich auf die Abende und die Wochenenden aus. Das Einhalten der vorgegebenen Strukturen und der Hausregeln ist verbindlich und die Teilnahme an wöchentlichen Gruppen- und Einzelgesprächen obligatorisch.
Um den unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten/Ressourcen unserer Klientinnen und Klienten gerecht zu werden, bieten wir mit den beiden Standorten Windisch und Brugg zwei schwerpunktmässig leicht unterschiedliche teilstationäre Betreuungssettings an.
- Individuelle Risikonalyse kurz nach Eintritt um problematische Entwicklungen frühzeitig erkennen und auffangen zu können
- Individuelle Zielvereinbarung nach Bestehen der vierwöchigen Probezeit
- Professionelle Unterstützung in der Arbeitssuche mit gezielten Angeboten (z.B. wöchentliche Bewerbungswerkstatt)
- Umfassende Vorbereitung von Schuldensanierungen
- Probewoche vor Eintritt möglich
- Behandlungsnetz ermöglicht wenn nötig kurzfristigen Settingwechsel
- Möglichkeit des Probewohnens in der nach Therapieabschluss angestrebten Wohnform
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