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Informationen zum Thema Sucht

Wir unterscheiden zwischen stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten. Die stoffungebundenen oder nichtstofflichen Süchte werden auch Verhaltenssüchte genannt. Eine Verhaltenssucht zeigt sich in bestimmten Verhaltensweisen, die ebenfalls die Gesundheit schädigen oder schwerwiegende soziale Folgen haben können. Die bekanntesten sind: Spielsucht, Online-Sucht, Kaufsucht etc. Hinzu kommen bei den Verhaltenssüchten auch die Störungen rund ums Essen: Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht) und Binge-Eating-Disorder (Esssucht ohne Erbrechen).

Bei den stoffgebundenen Süchten sind die bekanntesten die Abhängigkeit von Alkohol, Tabak und den verschiedenen sog. illegalen Drogen (Heroin, Kokain, Amphetamine, Cannabis). Zudem gibt es auch noch die Abhängigkeit von Medikamenten wie Benzodiazepine, Methadon, Schmerzmittel etc.

Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass eine ‚Sucht‘ Krankheitscharakter hat und das entsprechende Verhalten (z.B. trinken von Alkohol, rauchen, bulimisches Essen) nicht oder kaum mehr kontrollierbar ist. Selbst wenn das Suchtverhalten deutlich negative Auswirkungen hat (z.B. gesundheitliche Probleme, berufliche oder familiäre Konflikte), kann es nicht aufgegeben werden. Von ‚Sucht‘ spricht man also, wenn das zu Grunde liegende Problemverhalten zu einem eigendynamischen, zwanghaften Verhalten wird.

Unter diesem Link finden Sie Testmöglichkeiten, um herauszufinden, ob Sie oder Jemand, den Sie kennen, ein Suchtproblem hat:

www.suchthilfe-ags.ch

Fachartikel Substanzmissbrauch

In der Zeitschrift „Neurologie & Psychiatrie“ erschien der beiliegende Fachartikel zu den Psychotherapeutischen Behandlungsformen bei Substanzmissbrauch. Die Autoren erläutern insbesondere die Tatsache, dass Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen häufig komplexe Krankheitsbilder aufweisen (Dual- oder Mehrfachdiagnose).

Fachartikel Substanzmissbrauch als PDF